Bonnie, der Baumschreck

Jetzt mal Hand aufs Herz:
Wir lieben Bonnie ja so wie sie ist, aber das sie jeden frisch gepflanzten Baum oder Strauch im Garten zerstört, nervt irgendwie.

Ich weiß, Beagle ist Beagle und einiges an Schäden nimmt man ja auch mehr oder weniger gelassen hin, aber trotzdem möchte ich ein paar schöne Sträucher oder Obstbäume im Garten haben!

In ein paar Wochen ist wieder Frühling und ich krieg schon wieder langsam Gehirnkribbeln:
Da sind z.B. unsere Johannisbeerbüsche, die wir nach Bonnie’s „Bearbeitung“ im letzen Jahr vorsichtshalber in Töpfe gesetzt hatten (was die Sträucher auch nicht viel, aber immerhin doch etwas geschützt hat…) und jetzt eigentlich in die Erde gepflanzt werden müßten. Ich trau mich aber nicht so recht; immerhin haben sie das letzte Jahr relativ gut überlebt und ich befürchte, dass sie dank Bonnie’s Eifer eingehen, sobald sie eingepflanzt sind.

Gibt es vielleicht irgendeine Vorsichtsmaßnahme außer Stacheldraht, Starkstrom und Minen, die einen Beagle davon abhalten, alles zu zerlegen oder die Pflanzen wengstens so lange zu schützen, bis sie etwas größer und widerstandsfähiger sind (und kommt mir bitte nicht mir Hundeabwehrspray, Drahtgittern oder solchen Kinkerlitzchen. Wir reden hier schließlich über Beagle…. 🙂 )?

Ich freue mich über jede Anregung.

4 Kommentare zu Bonnie, der Baumschreck

  1. Drahtgitter wäre jetzt auch mein erster Vorschlag gewesen … aber gut, wenn das nicht hilft *grübel*

    Olga fühlte sich als junger Hund auch zum Gärtner berufen, was den liebevoll von Nelly gepflanzten Büschen nicht gerade gut tat und die Story von meinem Gingko biloba, dessen Wurzelwerk durch die Küche rannte, kennt inzwischen wohl schon jeder 😀

    Aber vielleicht tröstet es dich, dass die Natur auch im Kraemerschen Garten irgendwann schneller war als der „grüne Daumen“ der (damals) drei Hunde.

    Liebe Grüße aus Hannover

  2. Die Büsche im Garten sind dann doch schneller gewachsen, als meine drei Gärtnern mit ihrer Arbeit hinterher kamen. Das Jungvolk Beethoven, Alicia, Bonja und Donna waren auch zu langsam, nur meine Gräser haben schon bessere Zeiten erlebt.
    Also mussten wir letzten Herbst die Büsche herunterschneiden, es war eine Mordarbeit, ich wäre für die Hilfe meiner Hund dankbar gewesen.

    Spaß beiseite: da die Förster in Wald ihre junge Bäume mit dem Drahtgitter von den feinschmecker Rehe (die fressen nur die junge Triebe) schützen, sollte es für Bonnie auch reichen.

    Liebe Grüße aus Barsinghausen
    Nelly

    • Ich versuch jetzt noch einmal zu antworten (meine Finger reagieren heute schneller als ich denken kann):
      An die Gräser geht sie komischerweise gar nicht ran, auch nicht an den Ahorn und seine Gesellen (alle jung und im letzten Jahr gepflanzt). Sie liebt wohl einfach Obstbäume!
      Die Drahtgitter um die Birnenbäume hatten wir sogar eingegraben „für mehr Stabilität“. Das war wohl nix.
      Hund stemmt sich gegen den Draht, biegt dann das Bäumchen um, klettert drauf, Bäumchen gibt auf und knickt um. Das hat leider erst gar keine Chance, in Ruhe und Frieden ein bißchen größer zu werden. Vielleicht liebt sie die Obstbäume ja doch nicht – viel zu gesund, was da so drauf wächst….

  3. Hallo Ihr Zwei,
    danke für eure Tipps. Es ist ja nicht so, dass wir unsere Birnenbäume nicht mit solch einem Drahtgitter geschützt hätten… Der war sogar mit eingegraben, damit der schön stabil ist… Bonnie wirft sich gegen den Draht, stemmt sich mit den Vorderpfoten gegen den Baum, Bäumchen biegt sich, Bonnie klettert drauf, Bäumchen knickt ab 🙁
    Wir können nicht ja nicht alles einzäunen; das machen wir erst, wenn wir im Lotto gewonnen haben… Übrigens, an unsere Gräser geht sie seltsamer Weise nicht dran, auch nicht an den Ahorn und die Bäumchen, die da drumherum stehen (alle jung, auch letztes Jahr gepflanzt). Sie liebt wohl einfach Obstbäume!

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